Liquiditätsplanung im Finanzplan

  • Kapitalbedarf ermitteln
  • Finanzierung sichern
  • Liquidität sicherstellen
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Liquiditätsplan einfach gemacht

Die Liquiditätsplan sagt dir, ob dein Unternehmen flüssig, also zahlungsfähig ist. Dabei werden nur tatsächliche Geldflüsse berücksichtigt, keine geplanten Umsätze. Bist du in der Liquiditätsplanung im Plus, ist alles im grünen Bereich. Bist du in den Miesen, kann es sein, dass du Rechnungen nicht mehr bezahlen kannst und insolvent gehst. 

Liquiditätsplanung: Alles im grünen Bereich?

In der Liquiditätsplanung solltest du immer vorausschauend planen, um mögliche finanzielle Engpässe frühzeitig zu erkennen und eine Finanzierung auf die Beine zu stellen. Gerade Gründer, die die Gewinnschwelle noch nicht überschritten haben, sollten ihre Liquidität fortlaufend im Auge behalten.

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Was ist ein Liquiditätsplan und warum ist er so wichtig?

Mit einem Liquiditäts- oder auch Kapitalbedarfsplan kann die Entwicklung des Kontostands im Finanzplan verfolgt werden. Ein negativer Kontostand wird gleichgesetzt mit dem Finanzierungsbedarf – also der Summe, die man benötigt, um das Unternehmen über Wasser zu halten. Damit böse Überraschungen vermieden werden können, ist eine möglichst genaue Planung des Kapitalbedarfs zu erstellen. Schätzt man den Kapitalbedarf nämlich zu hoch ein, hast man vielleicht unnötigerweise einen zu hohen Kredit beantragt; umgekehrt muss man bei einer zu optimistischen Planung vielleicht nachfinanzieren – das kann teuer werden.

 

Welchen Zeitraum sollte die Liquiditätsplanung abbilden?

Das hängt ganz von ab, ob man auf externe Geldgeber angewiesen ist oder nicht. Wir empfehlen, dass der Liquiditätsplan drei bis fünf Jahre abdecken sollte, sofern man auf eine Finanzierung angewiesen ist. Aber auch, wenn das Unternehmen lediglich mit eigenen Mitteln aufgebaut werden soll, ist ein Kapitalbedarfsplan sinnvoll, um eventuelle Liquiditätsengpässe vorauszusehen und abzufangen.

 

Was gehört in die Liquiditätsplanung?

Im Liquiditätsplan werden Ein- und Auszahlungen gegenübergestellt, also Geldzu- und -abflüsse:

 

Wie erstelle ich einen Liquiditätsplan?

Gute Nachrichten, denn wenn bis hierhin alle Zahlen und Werte detailliert eingetragen wurden, ist der Liquiditätsplan bereits fertig! In diesem Schritt des Finanzplans werden lediglich noch noch einige Kostenarten wie Steuern, Ausschüttungen sowie der Puffer eingetragen und fertig ist die Liquiditätsplanung.

 

Wie kann ich Geldzu- und -abflüsse mit der Liquiditätsplanung steuern?

Im Grunde genommen ist der Liquiditätsplan eine Kopie der GuV, die allerdings noch einige zusätzliche Elemente berücksichtigt: nämlich die Zahlungsziele, also die Zeiten, zu denen Ein- und Auszahlungen erfolgen. Sei es nun die Umsatzsteuervoranmeldung oder die bezahlte Rechnung eines Kunden, die Liquiditätsplanung berücksichtigt all dies. Da es jedoch immer Kunden gibt, die ihre Zahlungsziele überschreiten, oder auch unvorhergesehene Dinge geschehen können, sollte immer ein Puffer vorhanden sein, der diese Liquiditätsengpässe einfach abfedern kann.

 

Muss ich den Liquiditätsplan brutto oder netto erstellen?

Im Gegensatz zur BWA oder GuV sollte die Liquiditätsplanung sowohl Umsatz- als auch Vorsteuer enthalten, da die Steuerzahlungen ja auch an das Finanzamt gehen und somit einen weiteren Umsatzposten in der Finanzplanung darstellen.

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