Umsatz berechnen im Finanzplan

  • Umsatzposten anlegen
  • Verschiedene Berechnungsmethoden
  • Übersicht über deine Zahlen
Finanzplan erstellen mit Tool
Umsatz berechnen mit dem Unternehmerheld

Wähle die zu deinem Geschäftsmodell passende Berechnungsmethode

In meinem Finanzplan-Tool biete ich dir verschiedene Berechnungsmethoden für deine Umsatzplanung an. Das ermöglicht dir, deinen Umsatz individuell passend zu deinem Geschäftsmodell zu berechnen, ohne, dass du komplizierte Formeln verwenden musst.

Bei jedem deiner Umsatzposten kannst du zwischen diesen Methoden wählen. So kannst du deinen Umsatz z. B. nach Kundenanzahl, Arbeitszeit oder verkauften Produkten berechnen.

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Schritt für Schritt den Umsatz berechnen

Nachdem du eine Berechnungsmethode für deine Umsatzposten gewählt hast, ist der 1. Schritt das Eintragen der Basisangaben. Hier füllst du Informationen wie den Umsatzsteuersatz, Zahlungsziele, die maximale Kapazität und den durchschnittlichen Verkaufspreis ein. Auch Angaben zu Rabatten oder Zahlungsausfällen sind möglich, um eine realistische Umsatzplanung zu gewährleisten.

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Wie viel Umsatz erzielst du in der ersten Woche?

Nun planst du, wie viel Umsatz du in einer regulären Arbeitswoche erzielst – zu Beginn deiner Tätigkeit. Hier rechnest du noch nicht mit einer maximalen Auslastung, sondern berücksichtigst, dass anfangs weder dein Produkt noch dein Unternehmen bekannt sind und dein Umsatz erst langsam anwächst. Aus den Berechnungen in diesem Schritt ermittelst du den durchschnittlichen Nettoumsatz pro Woche und Monat in der Startphase. Zudem entscheidest du, wie stark dein Umsatzwachstum ausfällt und wie hoch die Absatzmengen sind.

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Nach der Startphase den Jahresumsatz ermitteln

In diesem Schritt ermittelst du nun den Umsatz in den ersten 12 bis 24 Monaten deiner Selbstständigkeit, basierend auf dem monatlichen Umsatz. Hier siehst du direkt, wie sich dein Umsatz im Vergleich zum jeweiligen Vormonat entwickelt. In diesem Schritt deiner Umsatzplanung solltest du saisonale Schwankungen mit einbeziehen – wie etwa Weihnachtsverkäufe oder ein etwaiges Sommerloch.

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Worauf wartest du noch? Mit dem Unternehmerheld erstellst du im Heldentempo deinen professionellen Finanzplan – ganz ohne komplizierte Berechnungen.

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Plane den Umsatz der Folgejahre

Nachdem du den Umsatz für die ersten 1 bis 2 Jahre im Detail berechnet hast, geht es nun um die Umsatzplanung für die Folgejahre. Hierbei kannst du zwischen zwei verschiedenen Wachstumsmustern wählen. Beim saisonalen Wachstum wird der monatlichen Umsatzplanung der Umsatz des Vorjahresmonats zugrunde gelegt; beim linearen Wachstumsverlauf bildet der Vormonat die Berechnungsgrundlage. Du musst lediglich die Werte der kommenden Jahre eintragen und ich berechne den Umsatz für dich. Natürlich kannst du anschliessend auch für jeden beliebigen Monat individuell den Umsatz berechnen.

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Die wichtigsten Zahlen auf einen Blick

Im letzten Schritt siehst du die wichtigsten Kennziffern deiner Umsatzentwicklung für die nächsten Jahre im Überblick. Damit du und auch später deine Kredit- oder Kapitalgeber die Berechnungen nachvollziehen können, hast du hier die Möglichkeit, für deinen soeben angelegten Umsatzposten eine Erläuterung zu verfassen.

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Übersicht deiner Umsatzplanung im Finanzplan

Nachdem du diese Schritte für alle deine Umsatzposten erledigt hast, kannst du in der Übersicht des Finanzplans deine Umsatzplanung monatlich, quartalsweise oder auf Jahre gerechnet betrachten. Du siehst auf einen Blick deinen geplanten Umsatz, etwaige Rabatte und Skonti, Zahlungsausfälle, deinen Gesamtumsatz sowie deine Umsatzerlöse in brutto und netto.

Mit meinem Finanzplan-Tool startest du die Finanzplanung für deine Geschäftsidee ganz einfach selbst.
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FAQs

Umsatzplanung – was ist das?

Die Umsatzberechnung ist der Ausgangspunkt der Finanzplanung; alle weiteren Teile des Finanzplans setzen hier auf. Indem man den Umsatz im Voraus berechnet und dann dem Umsatz die anfallenden Kosten gegenüber stellt, kann man sofort erkennen, wann mit dem Unternehmen Gewinn erwirtschaftet wird, also im Detail: Wie viele Produkte oder Dienstleistungen verkaufe ich in den nächsten Jahren? Wann ist der Break Even Point erreicht? Dies dient zum einen dazu, (Förder-)Banken von der Wirtschaftlichkeit der Geschäftsidee zu überzeugen, zum anderen lässt sich so nach dem Unternehmensstart nachvollziehen, ob sich alles so wie erwartet entwickelt oder ob doch eine Finanzierungslücke entsteht.

Die Umsatzplanung hat auch großen Einfluss auf die Liquiditätsplanung im Finanzplan und damit auf die Höhe der finanziellen Mittel, die voraussichtlich benötigt werden. Deshalb gilt für die Umsatzplanung: je detailreicher, desto besser. Mit meinem Finanzplan-Tool kein Problem!

 

Was muss ich bei der Umsatzplanung beachten?

Am wichtigsten bei der Planung der Umsätze ist die realistische Einschätzung. Eine zu pessimistische Planung führt dazu, dass eventuell eine unnötig hohe Finanzierung in Anspruch genommen wird. Eine zu optimistische Planung hingegen, nach der binnen kürzester Zeit umwerfende Gewinne eingefahren werden, weckt hingegen das Misstrauen der potenziellen Geldgeber. Eine möglichst ausgewogene Umsatzplanung sollte das Ziel sein. Hier hilft es enorm, einen Blick in Branchenreporte zu werfen, um eine ungefähre Idee zu bekommen, was die Mitbewerber so an Umsatz erzielen. Ein zentraler Aspekt dabei ist allerdings der Standort! Dieser sollte stets in die Planung miteinbezogen werden. Gibt es viel Laufkundschaft? Das muss sich im Umsatzplan widerspiegeln.

Damit der Umsatz realistisch berechnet werden kann, sollten folgende Faktoren unbedingt in die Planung einfließen:

Natürlich ist es unmöglich, alle Faktoren genau vorhersagen. Jedoch sollte man immer im Hinterkopf behalten, dass die Umsatzentwicklung nicht immer linear nach oben steigt, sondern Schwankungen durchaus vorkommen können, wenn du den Umsatz berechnen willst.

 

Was hat die Preiskalkulation mit der Umsatzplanung zu tun?

Dem Umsatzplan geht eine Preiskalkulation voraus. Hier berechnest man, wie viel das Produkt bzw. die Dienstleistung kosten sollte, damit einerseits kostendeckend gearbeitet wird und man andererseits konkurrenzfähig am Markt auftritt. Nun gilt es einzuschätzen, wie sich die Nachfrage für das Angebot entwickeln wird. Hierbei muss man bedenken, dass jedes Business Zeit braucht, bis es Gewinne einfährt – die wenigsten Unternehmen können schon im ersten Jahr ihre Kosten decken.

 

Ist ein Umsatzplan dasselbe wie ein Absatzplan?

Nein, vielmehr ist der Absatzplan Teil des Umsatzplans. Dies verdeutlichen folgende Definitionen:

Der Absatzplan prognostiziert also, wie viele Produkte oder Dienstleistungen innerhalb der nächsten Jahre verkauft werden, der Umsatzplan widmet sich dem Erlös, der aus der Absatzmenge generiert wird.

 

Wie sieht eine Umsatzplanung aus? Was muss enthalten sein?

Im Umsatzplan sollte man sich allen möglichen Umsatzposten widmen. Bei einem Restaurant wären das etwa Getränke und Speisen, bei einem Tischlerbetrieb etwa Stückzahlen hergestellter oder reparierter Möbel. Für jeden einzelnen Posten trägt man bspw. ein, wie viel Absatz pro Tag generiert werden kann (Kapazitäten) und an wie vielen Tagen pro Monat gearbeitet wird.

 

Welche Methoden gibt es, den Umsatz zu planen?

Im Unternehmerheld Tool stehen acht verschiedene Modelle zur Umsatzplanung bereit:

Bei jedem Umsatzposten kann man zwischen diesen Berechnungsmethoden wählen. Dort wird dann einfach eingetragen, wie viele Produkte verkauft, wie lange gearbeitet oder wie viele Aufträge entgegen genommen werden. Dies lässt sich auch kombinieren, bspw. bei einer Bäckerei. Hier kann für das Tagesgeschäft auf des Basis Anzahl Kunden der Umsatz berechnet werden. Wenn zusätzlich auf Bestellung auch personalisierte Torten angefertigt werden, kann dies auf Grundlage der Anzahl Produkte kalkuliert werden.

 

Noch Fragen zur Umsatzberechnung?

Du hast Fragen zu meinem Finanzplan-Tool? Probiere es einfach aus.

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